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Glauben / Leben

Grußwort Alexandra Wieland

Liebe Gebersdorfer und Oberasbacher,

immer wieder wurden mein Mann und ich besorgt gefragt, ob Anna-Maria ein Einzelkind bleiben soll. Jetzt können alle beruhigt aufatmen – ein Geschwisterchen ist unterwegs. Für mich bedeutet das, „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Aber es wird ja gar kein richtiger Abschied werden, denn natürlich bleibt unser Zuhause als Familie in Oberasbach und selbstverständlich werden wir auch weiterhin an einer bunten und vielfältigen Pfarrgemeinde mitbauen. Auch Hl. Kreuz wird nicht in Vergessenheit geraten – schon allein, weil es unsere Tochter immer wieder auch zu Pfarrer Wittal zieht.

Ich möchte mich bei allen Gläubigen des Seelsorgebereichs bedanken, die mir in den vergangenen zwei Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen meiner Arbeit begegnet sind. Sie haben es mir leicht gemacht, mich einzugewöhnen und die Umstellung von Pfarreimitglied zu Hauptamtlicher zu schaffen. Als damals klar war, dass auch Beerdigungen zu meinem Arbeitsfeld gehören würden, hatte ich schon ein mulmiges Gefühl, weil das wieder etwas Neues war und ich nicht wusste, wie ich angenommen werden würde. Aber, Sie haben mir Mut gemacht und mich als Frau in dieser Aufgabe akzeptiert – dafür ein herzliches Dankeschön.

Neu war für mich auch die Zusammenarbeit mit einem Firmteam – es ist schön, auf eine Gruppe von Menschen zählen zu können, die von ihren Erfahrungen berichten und mit mir weiter an ihrem Konzept gearbeitet haben.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Menschen und Gruppen bedanken, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, ich möchte niemanden aufzählen, um keinen zu vergessen. Es gab Vieles, das mir immer in Erinnerung bleiben wird z.B. die Ministrantenwallfahrt nach Rom (auch wenn meine Tochter seither äußerst misstrauisch ist, wenn ich sage, dass ich zu den Ministranten gehe und mich am liebsten sicherheitshalber dabei begleitet). Ein ganz großes Dankeschön auch meinen drei Pfarrern Stepper, Wittal und Gast, die es mir überhaupt erst ermöglicht haben, als Mama in meinem Beruf tätig zu sein und mit denen die Zusammenarbeit so unglaublich viel Freude gemacht hat. Dankeschön meinen Schwiegereltern, die uns zu Hause unterstützt haben und oftmals auch spontan als Babysitter eingesprungen sind.

Herzlichen Dank Ihnen allen für die gute Aufnahme und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für eine vielgestaltige Kirche.

In einem Kirchenlied heißt es: „er zeigt dir die Stelle in Ecke, Mauer, Schwelle, da wo du nötig bist“ - im Vertrauen auf einen Gott, der mir meinen Platz in seiner Kirche zeigen wird, verabschiede ich mich von Ihnen als Ihre Gemeindereferentin.  Alexandra Wieland

Alexandra Wieland
im Juni 2011