MusikUnsere OrgelUnsere Orgel wurde am 27. November 1983 geweiht.Der Orgelbaumeister (Hans Voglrieder) schreibt dazu:
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Unsere Orgel |
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Nicht umsonst wird die Orgel die Königin der Instrumente genannt. Kein anderes Musikinstrument verfügt über einen so gewaltigen Klangreichtum. Von den tiefsten, 2,5 m langen Pfeifen bis zu denen, die nur 10 mm lang sind und Töne zwischen 20 und 17 000 Schwingungen pro Sekunde erzeugen. Da gibt es Holz- und Metallpfeifen, offene und solche, die halb oder ganz gedeckt sind, konische, zylindrische, runde und eckige. Die einen schmettern wie Posaunen und Trompeten, andere wieder zart und leise.Für jede Stimmung hat die Orgel die passenden Töne parat. Trauer und Freude, verhaltene Besinnlichkeit und brausenden Jubel kann sie gleichermaßen zum Ausdruck bringen. Jede der insgesamt 1760 Pfeifen hat bei der Intonation ihren Klangcharakter erhalten, der durch Herrn Domkapellmeister Wünsch mit der vielfältigen, 26 Register umfassenden Disposition vorgegeben wurde. Aber nicht nur der Klang allein macht eine Orgel perfekt. Einige tausend Einzelteile mußten gefertigt werden, um dem Werk die Töne entlocken zu können. Ein paar Kubikmeter Holz, etwa 600 m feine Leisten für die Verbindung von den Tasten zu den dazugehörigen Ventilen, Schrauben in allen erdenklichen Größen gleich kiloweise waren nötig, um in rund 3000 Arbeitsstunden das Werk entstehen lassen zu können. Nicht zu vergessen auch die vielen Schalter, Motore, Knöpfe, Drücker und Kabel, die die einzelnen Register präzise und fehlerfrei nach dem Willen des Organisten erklingen oder verstummen lassen. Ein starkes Windgebläse versorgt das Werk über 9 Blasebälge mit 8 cbm Wind pro Minute, damit auch alle Pfeifen jederzeit aus "voller Lunge"ertönen können. Wenn ich heute die Orgel seiner Bestimmung übergebe, so möchte ich damit den Wunsch verbinden, daß dieses Instrument jederzeit zur Freude der Organisten, zur Erbauung der Gemeinde und vor allem zur Ehre Gottes erklingen möge. In unserem Orgel-ABC erfahren Sie mehr zu den Fachausdrücken. Die Disposition der Orgel
HAUPTWERK I. Manual Prinzipal 8' Rohrflöte 8' Oktave 4' Gemshorn 4' Quinte 2 2/3' Waldflöte 2' Terz 13/5´ Mixtur 5f 2' Trompete 8´ Tremulant
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SCHWELLWERK II. Manual Gedackt 8' Gamba 8´ Prinzipal 4' Holzflöte 4' Oktave 2' Quintlein 1 1/3' Cymbel 3f. 2 /3' Dulzian 16´ Hautbois 8' Clairon 4' Tremulant |
PEDAL Subbaß 16´ Prinzipal 8' Gedackt 8' Choralbaß 4' +2' Rauschwerk 5f. 5 1/3´ Posaune 16´ Rohrpfeife 2'
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(SPIELHILFEN)- Crescendowalze
- Schweller für II. Manual
- Mechanische Spieltraktur
- Elektr. Registertraktur
- Freie Kombinationen I.u. II.
- Normalkoppeln und Kombinationsschalter Tutti in Wechselwirkung zwischen Handregister und Fußschaltung.
Die Wartung der Orgel erfolgt durch die Werkstätte für Orgelbau, Benedikt Friedrich in Oberasbach
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